Viele Themen in zwei Tagen

Die Herbstklausur der Grünen Stadtratsfraktion  Die Grüne Stadtratsfraktion traf sich am letzten Septemberwochenende in Weichering zu ihrer Fraktionsklausur mit folgenden Schwerpunkten: Hitzeschutz, Klimaanpassung, Bildungsstandort Ingolstadt – Update, Mobilität, Wohnen, Gesundheit, Kultur. Hitzeschutz und Gesundheit Unter dem Eindruck des Hitzesommers 2026 und der Erderwärmung ist der Hitzeschutz ein zentrales Thema. An Kitas und Schulen sind Maßnahmen gegen unerträgliche Raumtemperaturen ein Beitrag zum Gesundheits- und Arbeitsschutz und eine fundamentale Bedingung für Lernen und Lehren. Wir müssen sofort Maßnahmen vorbereiten, um für künftige Hitzeperioden besser gerüstet zu sein. Dazu gehört ein möglichst exaktes Erfassen der Hitzebelastung und Hitzeschutzausstattung vor Ort. Wie hoch waren die Raumtemperaturen? Gibt es außenliegenden Sonnenschutz, Klimatechnik, PV, ausreichend Schatten im Außenbereich?Dieselben Vorbereitungen und Maßnahmen gelten auch für Alten- und Pflegeeinrichtungen. Und der Hitzeschutz am Klinikum darf nicht auf den geplanten Neubau verschoben werden. Hier sehen die Grünen bei der Finanzierung den Freistaat und den Bund in der akuten Pflicht, zeitnah für eine Verbesserung für Patient*innen, Pflegepersonal und Ärzt*innen zu sorgen. Klimaanpassung und Mobilität Das Prinzip der Schwammstadt soll weiter konsequent bei allen Baumaßnahmen verfolgt werden. Jeder Baum, jeder Quadratmeter entsiegelte Fläche trägt zur Klimaanpassung bei. Das Parken für Anwohner in der Altstadt soll deshalb vermehrt in die nicht ausgelasteten Tiefgaragen verlegt, Stellplätze sollen zu einem vergünstigten Tarif angeboten werden. Das schafft oberirdisch Platz für mehr Pflanzen, kühle Plätze und gutes Mikroklima in der Stadt. Während die Pflanzung größerer Bäume besonders in der Innenstadt häufig daran scheitert, dass wegen der im Boden liegenden Sparten nicht genug Wurzelraum zur Verfügung steht, […]

Solidarität mit den Opfern des CSD in Berlin

Grüne Ingolstadt zeigen sich erschüttert nach Anschlag Ingolstadt, 26.07.2026 Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin zeigen sich der Grüne Kreisverband und die Stadtratsfraktion Ingolstadt tief erschüttert. Den Opfern, Betroffenen und Angehörigen gilt das Mitgefühl der Grünen Ingolstadt. Queerfeindlichkeit ist kein abstraktes Problem und zeigt sich leider auch hier in Ingolstadt. Am 4. August 2026 findet der Workshop „Diskriminierung und Gewalt gegen LGBTIQ* verstehen und begegnen“ in der VHS statt. Auf die Bekanntmachung folgten Hasskommentare auf unterstem Niveau, darunter auch Beiträge, die den Nationalsozialismus verharmlosten. Für uns Grüne zeigt dies, wie notwendig Aufklärungsarbeit und ein klares gesellschaftliches Bekenntnis zu Toleranz und Menschenwürde sind. Grüne zeigen Haltung „So ein schreckliches Ereignis wie in Berlin ist das Ergebnis von Hass und Hetze. Wir dürfen dem nicht mit Schweigen begegnen, sondern müssen Haltung zeigen – für Menschlichkeit, für Empathie und gegen jede Form von Spaltung“, erklären die Kreissprecherinnen Natalie Pohl und Alexander Pilz. „Gerade jetzt richtet sich unser Blick auf den CSD in Ingolstadt, den wir als Fraktion unterstützen und den wir als Stadt schützen wollen“, betonen Barbara Leininger und Dr. Christoph Spaeth für die Fraktion. Der CSD Ingolstadt findet am 5. September 2026 statt. Die Grünen Ingolstadt unterstützen die Veranstaltung und rufen dazu auf, gemeinsam und sichtbar für ein respektvolles, gewaltfreies Miteinander einzutreten.

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