Langfristige Perspektive für Ingolstadt

Grüne Fraktion beantragt Wirtschafts- und Transformationsstrategie Ingolstadt 2035+ Ingolstadt ist mit seinen hier ansässigen Betrieben stark auf die Automobilindustrie ausgerichtet. Das war lange Zeit gut, aber nun erfordern Strukturwandel, steigende Energiepreise und auch die künstliche Intelligenz ein Umdenken. Für Ingolstadt bedeutet das, dass die Stadt zukünftig neu ausgerichtet werden muss. Hierzu gab und gibt es schon von verschiedenen Seiten gute Ansätze und Vorschläge, sie betreffen jedoch meist einzelne Themen oder Branchen. Was bisher noch fehlt, ist die große Klammer. Es wäre gut, wenn zunächst eine grundsätzliche Strategie entwickelt würde: Wo soll Ingolstadt in den nächsten Jahren stehen? Welche Potenziale können genutzt werden? Wie soll der Standort aufgestellt sein? Was wird für die Stadt priorisiert? Deshalb hat die Grüne Fraktion jetzt beantragt, eine Strategie für die langfristige Ausrichtung des Standorts Ingolstadt mit klaren Kriterien zu entwickeln. Hier der Antrag im Wortlaut: Ingolstadt, 27. Juli 2026 Wirtschafts- und Transformationsstrategie Ingolstadt 2035+ Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, wir stellen folgenden Antrag und bitten, diesen zur gemeinsamen Beratung mit den vorliegenden Anträgen zur Wirtschaftspolitik auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Stadtrates zu nehmen. Der Stadtrat möge beschließen: Die Stadtverwaltung wird beauftragt, dem Stadtrat eine priorisierte Wirtschafts- und Transformationsstrategie Ingolstadt 2035+ vorzulegen. Die Strategie soll einen Entwicklungspfad über kurzfristige Einzelmaßnahmen hinaus aufzeigen und konkrete Maßnahmen, Zuständigkeiten und Finanzierungsmöglichkeiten enthalten.Dabei sind insbesondere folgende fünf Punkte zu berücksichtigen: Begründung: Ingolstadt verfügt mit Audi, den Zulieferern sowie der THI und KU über eine starke industrielle Basis, ist jedoch einseitig von der Automobilindustrie abhängig. Strukturwandel, KI und Energiepreise verändern […]

Solidarität mit den Opfern des CSD in Berlin

Grüne Ingolstadt zeigen sich erschüttert nach Anschlag Ingolstadt, 26.07.2026 Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin zeigen sich der Grüne Kreisverband und die Stadtratsfraktion Ingolstadt tief erschüttert. Den Opfern, Betroffenen und Angehörigen gilt das Mitgefühl der Grünen Ingolstadt. Queerfeindlichkeit ist kein abstraktes Problem und zeigt sich leider auch hier in Ingolstadt. Am 4. August 2026 findet der Workshop „Diskriminierung und Gewalt gegen LGBTIQ* verstehen und begegnen“ in der VHS statt. Auf die Bekanntmachung folgten Hasskommentare auf unterstem Niveau, darunter auch Beiträge, die den Nationalsozialismus verharmlosten. Für uns Grüne zeigt dies, wie notwendig Aufklärungsarbeit und ein klares gesellschaftliches Bekenntnis zu Toleranz und Menschenwürde sind. Grüne zeigen Haltung „So ein schreckliches Ereignis wie in Berlin ist das Ergebnis von Hass und Hetze. Wir dürfen dem nicht mit Schweigen begegnen, sondern müssen Haltung zeigen – für Menschlichkeit, für Empathie und gegen jede Form von Spaltung“, erklären die Kreissprecherinnen Natalie Pohl und Alexander Pilz. „Gerade jetzt richtet sich unser Blick auf den CSD in Ingolstadt, den wir als Fraktion unterstützen und den wir als Stadt schützen wollen“, betonen Barbara Leininger und Dr. Christoph Spaeth für die Fraktion. Der CSD Ingolstadt findet am 5. September 2026 statt. Die Grünen Ingolstadt unterstützen die Veranstaltung und rufen dazu auf, gemeinsam und sichtbar für ein respektvolles, gewaltfreies Miteinander einzutreten.

Cool bleiben im Sommer

Grüne Fraktion beantragt Identifizierung von mehr klimatisierten Räumen in den Sommermonaten Die Hitze, wie wir sie in den letzten Tagen erlebt haben, wird nicht die letzte ihrer Art bleiben. Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Sommermonate in Zukunft häufiger und länger solche enormen Temperaturen bringen werden. Der Klimawandel ist in vollem Gang und wir müssen lernen, mit solchen Hitzeperioden besser und verträglicher umzugehen. In den Randbezirken mit den vielen Gärten und Grünflächen ist die Aufheizung zwar auch zu spüren. Aber insbesondere in der Innenstadt und den dicht bebauten Quartieren mit stark versiegelten Flächen und wenig Grün macht sie sich deutlich bemerkbar. Darunter leiden dann nicht nur ältere Personen, Kleinkinder oder kranke Menschen, sondern zunehmend alle Bewohnerinnen und Bewohner. Um hier etwas Abhilfe zu bieten, hat die Stadt Ingolstadt in ihrem Geoportal schon öffentlich zugängliche Plätze und Räume verzeichnet, wo man eine Pause einlegen und sich eine Zeit lang aufhalten kann. Aber Räumlichkeiten mit Klimaanlage, Mobiliar und Toiletten fehlen leider bisher. In diesem Sinn hat die Grüne Fraktion jetzt beantragt, mehr öffentlich zugängliche Räume zu identifizieren, um allen Menschen unserer Stadt – unabhängig von ihren persönlichen Verhältnissen – Schutz für die heißesten Stunden des Tages bieten zu können. Hier der Antrag im Wortlaut: Ingolstadt, 3. Juli 2026 Öffentlich zugängliche klimatisierte, konsumfreie Räume in den Sommermonaten Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, für ältere Personen, Schwangere, Kleinkinder und Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen nimmt die Belastung durch Extremtemperaturen spürbar zu. Die jüngste Hitzewelle in der zweiten Junihälfte hat in Europa mehrere Tausend Menschen getötet. Auch […]